Ergebnis der Umfrage zum Thema Realität

136 Studenten und Studentinnen aus ganz Deutschland haben von Oktober 2019 bis Mai 2020 an unser Online-Umfrage teilgenommen, die im Kleinen Studienhelfer beworben wurde. Wir danken allen Teilnehmern für ihre ehrlichen und offenen Antworten. Wir wollen ein paar Ergebnisse an dieser Stelle veröffentlichen.

Es hat uns zunächst gefreut, dass die Meisten ein hohes Interesse haben die Realität und Wahrheit zu kennen. In einer Illusion zu leben, kann zwar zeitweise komfortabel erscheinen, doch langfristig ist man so kaum erfolgreich im Leben. Jedoch scheint es in unser heutigen Gesellschaft viele „gleichweitige“ Wahrheiten zu geben und jeder darf sich seine eigenen Wahrheit heraussuchen. Doch ist dann noch Wahrheit gleich Realität? Kann etwas Irreales wahr sein? Darum ging es in den weiteren Fragen.

Nach der Frage, auf welche Erkenntnisquellen wir uns stützen, haben „Sinneseindrücke“ und „Naturwissenschaftliche Erkenntnisse“ die meiste Zustimmung bekommen. Dies ist in unser Gesellschaft sehr naheliegend, da viele Menschen der Wissenschaft einen hohen Stellenwert zumessen. Auch verlassen wir gerne auf unsere indiviuelle Wahrnehmung mit hören, sehen, fühlen, usw.. Doch wir müssen uns und auch Wissenschaft immer wieder kritisch reflektieren, ob dies wirklich die Wahrheit ist. Im Bereich der „Göttlichen Offenbarung“ gab es ein sehr ausgewogenen Bild. Es gibt Menschen für die dies sehr wichtig ist und für andere total irrelevant. Für uns Christen ist die Bibel die wichtigste Offenbarungsquelle über Gott. Warum dies für uns so ist und warum wir der Bibel vertrauen erfahrt ihr hier: (Ist die Bibel wahr?)

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, dass Fakten neutral sind. Fast 1/3 meinten jedoch, dass Fakten immer ambivalent sind und starkt durch die Interpretation des Betrachters beeinflusst werden. Wir müssen und immer die Frage stellen, was „Fakten“ überhaupt sind. Auch in der Wissenschaft muss man gekonnt zwischen Fakten und Interpreation unterscheiden. Spätestens seit der Corona-Krise ist in der breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, wie unterschiedlich Wissenschaftler sogenannte „Fakten“ interpretieren. Auch muss uns klar sein, dass Wissenschaftler in den meisten Fällen keine Fakten (Rohdaten) präsentieren, sonder immer nur interpretierte Ergebnisse.

Bei der Frage wie hoch das Potenzial ist, getäuscht zu werden, ergab sich eine klassische normalverteilung (1=nie bis 10=immer). Dies war auch zu erwarten, da die meisten Menschen je nach Situation getäuscht werden oder nicht. Manche Menschen lassen sich dabei einfacher täuschen als andere. Wie dich nächste Frage verdeutlicht, kommt es dabei auch auf den Themenbereich an.

Bis auf den Bereich „Naturwissenschaft“ halten die Meisten es für durchaus wahrscheinlich, dass in den anderen Bereichen getäuscht wird. Das Vertrauen in die Medien und Politik schein dabei besondern schlecht zu sein, wass sich oft mit unseren Erfahrungen deckt. Auch der Bereich Religion scheint nicht vertrauenswürdig zu sein. Das oft auch zurecht. Wie oft wurden Menschen im Namen irgendeines Gottes missbraucht? Dies macht uns als Christen auch betroffen und beschämt uns. Jedoch haben wir mit Jesus Christus persönlich etwas anderes erlebt. Während Menschen uns enttäuschen können, so entäuscht Jesus Christus nie. Dies können wir bezeugen. Lies mal, warum sich Jesus Christus von anderen Göttern unterscheidet und warum es sich lohnen könnte ihm mehr zu vertrauen: Wer ist Gott?

Verschwörungstheorien boomen durch die Corona-Krise im Moment. Nur 30% der Befragten schließen Verschwörungstheorien aus. Für die Mehrheit gibt es durchaus die ein oder andere Verschwörungstheorie, die durchaus plausibel sind. Das ist das Problem mit diesen Theorien, dass sie durchaus in sich stimmig sein können, aber trotzdem nicht wahr sind und kaum etwas mit der Realität zu tun haben. Mehr über Verschwörungstheorien findet ihr in unserem Artikel und warum wir glauben, dass die Auferstehung von Jesus Christus keine Verschwörung war und ist.

Nur noch 25% der Studierenden glauben, dass es ein moralisch als auch faktisches Richtig und Falsch gibt. Die Mehrheit glaubt, dass es vor allem im Bereich der Werte keinen objektiven Maßstab gibt oder geben darf. Das ist erschreckend, wenn man sich die Konsequenzen von subjektiven Maßstäben oder Wahrheiten vorstellt. Es ist zwar kaum vorstellbar, dass für Menschen gewisse Straftaten aus ihrer subjektiven Wahrnehmung nicht für falsch ansehen, aber dies ein Stückweit die Realität in der wir leben. Dies sind die Folgen das Werteverfalls in unser Gesellschaft. Ich denke bei genauerem Hinsehen würde jeder Werte finden, die wir mit allen Mitteln verteidigen sollten. Doch woher kommen diese Werte? Wir glauben, dass Gott über den Dingen steht und den Menschen Werte und Regeln gegeben hat, damit Beziehung zu Gott und unseren Mitmenschen möglich ist. Doch je gottloser unsere Welt wird, desto mehr geraten diese guten Werte in Vergessenheit.

Es hat uns erfreut, dass die Meisten Menschen den christlichen Glauben immerhin nicht als komplette Illusion ansehen. Die Meisten glauben jedoch, dass das Christentum nur eine von vielen Wahrheiten ist oder religiösen Menschen hilft im Leben besser zurecht zu kommen. Der Glaube an Jesus Christus hilft definitiv im Leben, aber das ist nicht alles. So wie 29% der befragten, glauben auch wir, dass wir die Realität nur durch Jesus Christus erkennen und begreifen können. Jesus sagte zu seinen Nachfolgern, wenn sie bei dem bleiben, was er ihnen gesagt hatte, dass sie dann die Wahrheit erkennen würden und diese Wahrheit sie frei macht. Dies haben auch wir erkannte, dass Jesus Christus real ist und somit wahr sein muss. Denn alles was der Wahrheit entspricht gibt es auch. Lügen sind nur eine Illusion und dürfen nicht zur subjektiven Wahrheit werden.

Wir hoffen, dass die Teilnehmer durch die Umfrage ihr Weltbild reflektiert haben und etwas dabei gelernt haben. Die meisten Teilnehmer haben dem Bibelvers zugestimmt: „Wer behauptet, alle Antworten zu kennen, hat in Wirklichkeit kaum begriffen, auf welche Erkenntnis es ankommt.“ Nur auf welche Erkenntnis kommt es an. Gemäß der Aussage von Jesus Christus ist das irdische Leben nur die Vorbereitung für das Ewige Leben. Das ewige Leben zu haben heißt, dich zu kennen, den einzigen wahren Gott, und den zu kennen, den du gesandt hast, Jesus Christus.