Der Traum von Grenzenloser Freiheit

In der gesamten Menschheitsgeschichte begegnen wir in allen Kulturen dem Streben nach Freiheit. Es ist ein Traum von der Befreiung von Ă€ußeren und inneren ZwĂ€ngen. Den Beginn des Studiums empfinden viele als einen wichtigen Schritt in die Freiheit, UnabhĂ€ngigkeit und Selbstbestimmung. Man ist in einigen Lebensbereichen nicht mehr auf die Eltern angewiesen. Vielleicht wird man auch alte Schulfreunde los, die eh stĂ€ndig genervt haben.
Doch auch im Studentenleben stoßen die meisten schnell an die Grenzen ihrer Freiheit. An der Hochschule gibt ein eng getakteter Stundenplan den Lebensrhythmus vor. Finanziell sind die meisten auch noch nicht unabhĂ€ngig. Bis man sein persönliches Budget im Griff hat, ist man am Monatsende das ein oder andere Mal nahezu pleite. Statt grenzenloser Freiheit kommt schnell ErnĂŒchterung und Frust. Die vermeintliche Freiheit ist meist nur von kurzer Dauer. Schneller als gedacht, ist man wieder gefangen, etwa von finanziellen Schulden, Verpflichtungen oder Beziehungen bis hin zu Alkohol und Drogen.

So sieht man sich als Studierender herausgefordert, dass mit Freiheit auch Verantwortung kommt. FĂŒr persönliche Freiheit muss man auch Risiken eingehen. Diese Risiken können finanzielle, gesundheitliche, emotionale oder gefĂ€hrliche Konsequenzen nach sich ziehen. Genau hier unterscheiden sich Menschen voneinander. Eine Gruppe hat einen starken Freiheitsdrang und ist bereit, dafĂŒr Risiken einzugehen. Die andere Gruppe schĂ€tzt StabilitĂ€t und Sicherheit weitaus höher, weshalb auf Freiheiten verzichtet wird.

Gewisse Sicherheiten können auch dazu fĂŒhren, dass man ungeahnte Freiheiten plötzlich nutzen kann. Bafög-EmpfĂ€nger binden sich im Grunde an den Staat, dem sie spĂ€ter einen Teil der empfangenen BetrĂ€ge zurĂŒckzahlen mĂŒssen. Gleichzeitig bekommen sie eine grĂ¶ĂŸere Freiheit bei der Gestaltung des Studiums. Man ist so weniger gezwungen, arbeiten zu gehen und kann sich mehr auf das Studieren konzentrieren.

Auch von inneren ZwĂ€ngen versuchen sich viele zu befreien. SpĂ€testens jetzt kann man die Wertvorstellungen der Eltern endgĂŒltig ablegen und sein eigenes Weltbild formen. So löst sich mancher zum Beispiel von religiösen Vorstellungen der Eltern. Man kann den Gedanken an Gott ĂŒber Bord werfen oder andere spirituelle Erfahrungen machen. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens wechselt man von einer Ideologie oder Religion zur nĂ€chsten. Viele bauen sich ihre individuelle Lebensphilosophie. Aber finden die meisten darin wahre Freiheit? Menschen sind weiterhin abhĂ€ngig von Familie, Freunden, Staat, Arbeitgeber, Banken oder Vermieter. Selbst wenn wir aus eigener Kraft versuchen wĂŒrden, all diese Dinge aus unserem Leben zu verbannen, wĂ€ren wir immer noch nicht frei. Denn das BedĂŒrfnis nach Freiheit hat im tiefsten Inneren unserer Seele etwas mit der Beziehung zu Gott zu tun: dem Gott, der uns Menschen geschaffen hat und der durch Jesus Christus selbst Mensch wurde, weil er
sich so sehr nach Beziehung zu uns Menschen gesehnt hat. Diese Beziehung ist durch nichts zu ersetzen. Hier können wir wahre Freiheit erleben, weil Gott uns eine Sicherheit gibt, die kein Mensch uns geben kann.

Motivationstrainer etwa versprechen Menschen, uns den Weg in die Freiheit zu zeigen und wie wir das Beste aus uns herausholen können. Der Buddhismus lehrt den „Weg der Erleuchtung“, der Menschen auf der Suche nach ihrer wahren IdentitĂ€t helfen soll. Dem Gott der Bibel geht es nicht um eine „Lehre von Jesus“, die freimacht, sondern um die Person Jesus Christus selbst. Er hat nicht gesagt, dass er uns den Weg in die Freiheit zeigt. Jesus Christus war die einzige Person der Menschheitsgeschichte, die wirklich von sich behaupten konnte, selbst der Weg zu Gott und einem erfĂŒllten Leben in Freiheit zu sein. Niemand wird frei durch Verzicht, Selbstbeherrschung, Übernahme von (spirituellen) Lebensweisheiten oder Übereinstimmung mit einer Gruppenmeinung. Wahre Freiheit gibt es nur durch Beziehung mit Jesus. Wenn euch also Gottes Sohn frei macht, seid ihr wirklich frei, sagt die Bibel in Joh. 8,36. Dies ist keine Illusion, sondern erlebbare RealitĂ€t. Jesus Christus möchte, dass er so wichtig in deinem Leben wird, dass du alles mit ihm besprechen kannst. Du kannst mit ihm ĂŒber Probleme, Sorgen, Ängste, aber auch GlĂŒcksmomente, Freude und spannende Lebensereignisse reden. Das ist, was die Bibel und wir Christen unter Beten verstehen.